Das Kartoffel



Musikstil

Fun-Ska-Punk


Besetzung

Sam – Gesang/Melodika/Keyboard

Marcy - Gitarre/Gesang

Simon – Bass

Christian – Schlagzeug

Yannick – Trompete/Gesang

Jens - Posaune/Gesang

 

Bandbeschreibung

DAS KARTOFFEL - kombiniert seit 2008 Punkrock mit Ska-Elementen zu einem lebensbejahenden und trinkbaren Musikstil. FUN-SKA-PUNK aus dem Schwarzwald.
Inzwischen können die sechs Jungs auf ca. 80 Konzerte im In- und Ausland zurückblicken und spielten neben zahlreichen Festivals auch vor bekannten Größen wie Jaya the Cat oder Dubioza Kolektiv. 2013 veröffentlichte Das Kartoffel ihr erstes Album mit dem Namen "Kopfwurm", das in Eigenregie aufgenommen wurde und vertrieben wird. 2015 folgte dann die zweite Scheibe „Wegen uns“.

Bandbiographie

Es begab sich aber zu der Zeit, da die Anlagen einiger Investmentbanker und Immobilienhaien zu bröckeln begannen und durch die Pleite von Lehman-Brothers das Vertrauen in die Märkte schwand, als eine kleine Gruppe von Musikern los pilgerte. Sie bestand aus, Marcy, der Gitarre spielen konnte, Simon, der gerne Bass spielen wollte und Sam, der wohl eher Aufgrund des Fehlens von Alternativen in die Sache rein rutschte, jedoch ein, laut Marcy verwertbares, Grölen und Grunzen von sich zu geben vermochte. Doch die Reise sollte sich auch nicht lange hinziehen, da im unweit entfernten Keller des, sich ebenfalls in einer Sinnkrise befindenden, Schlagzeugers Chris ein idealer Raum gefunden wurde, um erste Versuche zu starten, Alkoholkonsum und Musik miteinander zu vereinen, um so ein Maximum an Spaß zu generieren. Nach anfänglichen Versuchen noch mehr Menschen von dieser Idee zu begeistern, die jedoch mehrheitlich verpönt, teils belustigt reagierten, stand für die Gruppe fest, dass ihre Zeit wohl noch nicht gekommen war.

 

Eine große Herausforderung stellte Yannick dar, der als völlig sinnentleertes Frack, aber die Trompete beherrschend, zu der Band stieß und man ihn aufnahm, da er in seinem Zustand wohl nicht noch mehr Ablehnung verkraftet hätte. Nach einem langen, zähen, von Rückschlägen geprägtem Integrationsprozess, gelang es jedoch, in dem Musiker neuen Lebensmut zu wecken, der die Musik von anfänglichem Punk nun teilweise in eine ausgelassene SKA-Richtung gleiten ließ und den unverwechselbaren FUN-SKAPUNK von Das Kartoffel garantiert.

 

Nach einer längeren Reise durch verschiedene Proberäume fand die Band ein Zuhause in den Räumlichkeiten der Musikinitiative Schramberg, einer Art Selbsthilfegruppe für Menschen, die dem Leben mehr Inhalt zusprechen als durch Kosten-Nutzen Kalkulationen darstellbar gemacht werden kann und Musik als Ausdruck ihrer Zerwürfnisse mit der Gesellschaft sehen. Man kann nicht sagen, dass die Band, die in der Zwischenzeit rund 80 Konzerte gespielt hat, inzwischen einen Sinn gefunden hat, wohl aber, dass viele Menschen genug Sinn verloren hatten, um sich ihnen anzuschließen. So formte sich innerhalb des 9-Jährigen Bestehens eine immer größer werdende Gruppe um die Band, geleitet vom gemeinsamen Interesse, die Zeit zu genießen, die bleibt, bis sich Höheres von selbst erklärt. Um die Fangemeinde nicht allein zu lassen, Das Kartoffel jedoch NOCH nicht überall gleichzeitig sein kann (Zweifel, die Band könne Gott nicht den Rang ablaufen, sind gänzlich unberechtigt und realitätsfern...wir haben auch Kurt Cobain im Keller), hat sich die Band entschieden, ihre Nachfolger mithilfe von CDs zu indoktrinieren, um sie so auf den richtigen Weg zu führen: (leere Stelle, an der bei höherem Kenntnisstand der richtige Weg eingefügt werden soll). "Kopfwurm" heißt das Album und erfreut sich unter den Zuhörern an großer Beliebtheit, weshalb zwei Jahre später mit der zweiten CD „Wegen Uns“ nachgelegt wurde. Im Sommer 2016 tanzte Jens, ein Fan erster Stunde, derart ausgelassen zur Musik, dass er sogleich per Rechtsklick markiert und der Band hinzugefügt wurde. Seither können sich Zuhörer über fetten Dampf aus der Posaune freuen, der Das Kartoffel musikalisch vollendet. Vorerst.

 

Leider (oder Gott sei Dank) gibt es innerhalb der Band kaum rational verwertbare Faktoren, was Zukunftsprognosen schwierig macht. Da inzwischen jedoch alle Bandmitglieder zum Optimismus gefunden haben, sei an dieser Stelle gesagt: Fans dürfen sich auch in Zukunft auf viele neue Lieder, Alben und große Auftritte freuen! Wir als Band tun dasselbe und danken für eure Unterstützung!